Anfrage der sachkundigen Bürgerin Frau Brettschneider - Adipositas -
✦ KI-Zusammenfassung
In einer Anfrage an den Ausschuss für Gesundheit wurden Informationen zu den stationären Behandlungszahlen bei Adipositas in Gelsenkirchen sowie zu präventiven Maßnahmen angefordert.
Die Verwaltung berichtet auf Basis von Daten des Landesbetriebs IT NRW, dass die Zahl der vollstationär behandelten Patienten mit Wohnsitz in Gelsenkirchen, die aus Krankenhäusern entlassen wurden oder verstarben, seit 2013 insgesamt gestiegen ist. Bei den Männern zeigt sich ein kontinuierlicher Anstieg der absoluten Zahlen, während die Fallzahlen bei den Frauen in den letzten Jahren zwischen 20 und 40 Fällen pro Jahr lagen. In Bezug auf Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen war ein Rückgang der Zahlen zu verzeichnen, wobei im Jahr 2023 ein erneuter Anstieg der absoluten Zahlen festgestellt wurde. Im Vergleich zum Nordrhein-Westfalen-Durchschnitt liegen die Werte für Gelsenkirchen pro 100.000 Einwohner sowohl bei Krankenhausbehandlungen als auch bei Behandlungen in Reha-Einrichtungen unter dem Landesdurchschnitt.
Zur Prävention werden verschiedene städtische und kooperative Ansätze angeführt. Das Projekt „Urban GEsund“ setzt auf die Gestaltung des Lebensraums zur Förderung von Bewegungsmöglichkeiten. Das Programm „MiMi – Gesundheit für alle“ dient der Vermittlung von Gesundheitskompetenz zu Ernährung und Bewegung. Zudem werden Angebote von Vereinen und Verbänden, wie etwa das Projekt „Kopfsprung“ des Stadtsportbunds Gelsenkirchen e. V., sowie die Beratungsstelle „Gemeinsam für Gesundheit – Vor Ort“ genannt. Ein Lotsennetzwerk bündelt zudem gesundheitsfördernde, nicht kommerzielle Angebote auf einer zentralen Internetseite.
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Beratungsfolge
- 05.03.2026zur Kenntnis genommen
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