Anfrage des Bezirksverordneten Herrn Kizil - bedarfsbezogene Förderpraxis -
✦ KI-Zusammenfassung
Mit der Mitteilungsvorlage 25-30/01371 reagiert die Verwaltung auf eine Anfrage eines Bezirksverordneten der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Mitte aus dem Februar 2026. Der Fragesteller befragte zu der bedarfsbezogenen Förderpraxis im Bezirk und suchte nach detaillierten Informationen zur Verteilung öffentlicher Fördermittel der letzten fünf Jahre. Die Anfrage umfasste Fragen zur Aufschlüsselung der Mittel nach Quellen, Projekten und Stadtteilen, zum Fördervolumen pro Einwohner sowie zur Korrelation der Mittelverteilung mit sozialen Indikatenschaften wie Arbeitslosigkeit oder Kinderarmut. Zudem wurden Informationen zu nicht bewilligten Anträgen, den Entscheidungskriterien für die Mittelvergabe sowie zum Verhältnis von Infrastrukturprojekten zu sozialen Projekten erfragt.
Die Verwaltung führt dazu aus, dass sich die Stadt Gelsenkirchen bei der Vergabe und Umsetzung sozialintegrativer Maßnahmen grundsätzlich an den vorliegenden Sozialdaten orientiert. Eine gesamtstädtische zentrale Erfassung extern akquirierter Fördermittel sowie eine Zuordnung der Projektmittel nach der sozialen Bedarfslage eines einzelnen Stadtbezirks erfolgen jedoch nicht.
Zur Projektplanung wird ein von einem verwaltungsinternen Expertengremium entwickeltes Monitoringsystem genutzt, das einen Indikatorenkatalog mit rund 60 Kennzahlen umfasst. Ein darauf basierender Partizipationsindex dient als Grundlage für die Analyse der sozialen Situation von Kindern und Jugendlichen in den 40 Regebezirken der Stadt. Solche Indikatoren dienten zuletzt als Basis für Pilotvorhaben oder die Bedarfsermittlung für Quartiersmanagements in Stadtteilen wie Schalke, Bulmke-Hüllen oder der Altstadt.
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Beratungsfolge
- 09.09.2026zur Kenntnis genommen
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