Anfrage der Bezirksverordneten Frau Janshen - Vergabepraxis von Sperrmüllterminen -
✦ KI-Zusammenfassung
In einer Anfrage an die Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Nord thematisierte ein Mitglied der Bezirksvertretung die Vergabepraxis von Sperrmüllterminen. Hintergrund waren Berichte aus der Bürgerschaft, wonach eine individuelle Terminplanung nicht mehr möglich sei und die vorgegebenen Termine bei Umzügen oder Wohnungsauflösungen zu Schwierigkeiten führten. Zudem wurde die Sorge geäußert, dass mangelnde Flexibilität zu einer Zunahme illegaler Müllablagerungen führen könnte. Es wurden Fragen zur Ursache der Änderung, zu möglichen alternativen Lösungen wie Wunschzeitfenstern sowie zur Bewertung der Gefahr illegaler Müllkippen gestellt.
Die Verwaltung antwortete auf diese Anfrage, dass die Möglichkeit einer individuellen Terminvereinbarung nicht abgeschafft wurde. Über die Internetseite von GELSENDIENSTE können Bürgerinnen und Bürger weiterhin selbstständig aus verfügbaren Terminen wählen. Wöchentlich werden dort über 800 Termine für Sperrmüll sowie über 250 Termine für die Entsorgung von Alt-Elektro-Geräten angeboten. Für dringende oder besondere Fälle bestehe bereits die Möglichkeit, telefonisch Kontakt mit GELSENDIENSTE aufzunehmen, um im Rahmen der Kapazitäten einen früheren Termin zu prüfen.
Ein direkter Zusammenhang zwischen der aktuellen Vergabepraxis und einer Zunahme illegaler Ablagerungen konnte von der Verwaltung nicht festgestellt werden. Die Stadtverwaltung geht Hinweisen auf illegale Ablagerungen nach und setzt zur Ermittlung von Verursachern Mülldetektive ein. Der Verwaltung sind derzeit keine direkten Beschwerden aus der Bürgerschaft zur aktuellen Praxis bekannt.
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Beratungsfolge
- 10.09.2026zur Kenntnis genommen
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