Methadonambulanz
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt eine Mitteilungsvorlage zur aktuellen Situation der Methadonambulanz beim Sozialpsychiatrischen Dienst vor. Die Einrichtung, deren Gründung bereits im Jahr 1994 beschlossen wurde, bietet derzeit eine Versorgung für bis zu 50 Plätze an, was etwa 10 % der in Gelsenkirchen substituierten Personen entspricht.
Nachdem die Substitution bis zum 30.06.2026 durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit der Zusatzqualifikation Suchtmedizin sichergestellt war, konnte diese spezifische Expertise nach dessen Ausscheiden nicht erneut akquiriert werden. Die neue Vertretungsordnung setzt zudem voraus, dass eine Vertretung der substituierenden Ärztin oder des substituierenden Arztes dieselbe Facharztanerkennung vorweisen muss.
Als Reaktion auf diese Situation wurde eine Kooperation mit dem Evangelischen Klinikum an der Munckelstraße etabliert. Durch diese Zusammenarbeit ist die Methadonambulanz nun bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe als Institution ermächtigt, weiterhin bis zu 50 Personen mit Polamidon oder Methadon zu behandeln. Das neue Versorgungsmodell sieht vor, dass während der täglichen Vergabe eine Assistenzärztin oder ein Assistenzarzt anwesend ist. Ergänzend findet einmal wöchentlich ein Gespräch durch eine Fachärztin oder einen Facharzt mit der Zusatzqualifikation Suchtmedizin statt, um Rezepte auszustellen. Insgesamt stehen fünf Fachärztinnen oder Fachärzte für die Ambulanz zur Verfügung, wodurch eine dauerhafte Vertretung gewährleistet ist. Die Assistenzärzte oder Assistenzärzte wechseln in halbjährlichen Intervallen und sollen zudem Hospitationen im Sozialpsychiatrischen Dienst absolvieren.
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Beratungsfolge
- 17.09.2026zur Kenntnis genommen
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