Machbarkeitsstudie zum Bau und Betrieb einer Bioabfallvergärungsanlage
✦ KI-Zusammenfassung
Die GELSENDIENSTE legen eine Mitteilungsvorlage zur Machbarkeitsstudie über den Bau und Betrieb einer interkommunalen Bioabfallvergärungsanlage vor. Die Untersuchung basiert auf einem Ratsbeschluss der Stadt Essen, der eine Prüfung der Zusammenarbeit zwischen Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr zur Sicherung von Stoffströmen auslöste. Die am 16.03.2026 abgeschlossene Studie untersuchte verschiedene Verfahrenstechnologien, deren Wirtschaftlichkeit sowie den ökologischen Nutzen im Vergleich zu bestehenden Verwertungswegen.
Auf Grundlage der Ergebnisse haben die Abfallwirtschaftsbetriebe der beteiligten Kommunen vereinbart, das Projekt zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiterzuverfolgen. Die aktuelle externe Behandlung der Bioabfälle durch Dienstleistungsunternehmen ist wirtschaftlich günstiger als die untersuchten Anlagenvarianten, deren Netto-Investitionskosten zwischen 34,6 Mio. Euro und 42,8 Mio. Euro liegen. Zudem bestehen hohe Investitionsrisiken. Da die Bioabfälle bereits heute vergoren werden, ergeben sich bei einer gemeinsamen Anlage nur begrenzte ökologische Vorteile durch kürzere Transportwege.
Im Jahr 2024 wurden in den vier Städten insgesamt rund 24.100 Mg Bioabfall erfasst, wobei die Menge pro Einwohner zwischen 8 und 51 kg lag. Für den Betrieb einer Anlage mit 30.000 Mg Kapazität müssten die Sammelmengen um mindestens 5.900 Mg jährlich gesteigert werden. Eine Kostenreduzierung würde erst bei einer Verdopplung der Mengen eintreten, was einen stadtweiten Pflichtanschluss erfordern würde. Die Empfehlung lautet, die Erkenntnisse in etwa fünf Jahren erneut zu bewerten.
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Beratungsfolge
- 30.09.2026kein Ergebnis hinterlegt
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