Anfrage der Stadtverordneten Frau Tesch - berufliche Qualifikation von Flüchtlingen und Menschen aus Südosteuropa in Gelsenkirchen -
✦ KI-Zusammenfassung
Die AfD-Fraktion hat im Rahmen einer Anfrage zur beruflichen Qualifikation von Flüchtlingen und Menschen aus Südosteuropa Informationen von der Verwaltung angefordert. Die Anfrage bezog sich auf den Stand zum 31.10.2025, als sich in Gelsenkirchen 28.750 Menschen aus diesen Herkunftsregionen befanden.
Die Verwaltung nahm Bezug auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit vom Dezember 2025 und berücksichtigte dabei Regelleistungsberechtigte aus verschiedenen Asylherkunftsländern sowie aus Ländern Südosteuropas. Bezüglich der formalen Bildungsabschlüsse wurden 6.319 Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, 211 Personen mit betrieblicher oder schulischer Berufsausbildung sowie 232 Personen mit akademischer Berufsausbildung ausgewiesen. Zudem wurden 3.559 Personen ohne Schulabschluss, 2.298 Personen mit Schulabschluss sowie 1.097 Personen ohne Angaben zum Schulabschluss erfasst. Daten zu spezifischen beruflichen Qualifikationen nach Berufsfeldern liegen laut der Verwaltung nicht vor.
Hinsichtlich der beruflichen Weiterbildung erklärte die Verwaltung, dass die Förderung von Weiterbildungen allen SGB II-Leistungsbeziehenden offensteht. Eine Förderung erfolgt als Einzelfallentscheidung durch die Bundesagentur für Arbeit, basierend auf individueller Eignung und Arbeitsmarktprognosen. Spezielle, ausschließlich für die angefragte Personengruppe zertifizierte Weiterbildungen sind nicht bekannt. Die Kostenübernahme für die Förderung beruflicher Weiterbildungen liegt seit dem 01.01.2025 bei der Bundesagentur für Arbeit. Für das Jobcenter Gelsenkirchen fallen im Rahmen der Durchführung von Weiterbildungen gemäß § 81ff SGB III keine Kosten an.
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Beratungsfolge
- 17.06.2026zur Kenntnis genommen
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