Anfrage der Stadtverordneten Frau Tesch Sitzenbleiber in Klasse 1 an Gelsenkirchener Grundschulen – tatsächliche Sprachdefizite und Auswirkungen auf den Unterrichtsbetrieb
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion der AfD hat im Rahmen einer Anfrage Informationen über Kinder in Gelsenkirchener Grundschulen angefordert, die zu Schulbeginn in gesonderten Sprachförderstrukturen unterrichtet werden. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen auf den Unterrichtsbetrieb sowie die langfristigen Folgen für das Leistungsniveau und die Chancengleichheit.
Die Schulaufsicht legte hierzu Daten des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vor. Im Schuljahr 2022/23 befanden sich von 31.620 Schülern insgesamt 1.770 (5,6 %) sowie 2.561 (8,1 %) in der Erstförderung. Für das Schuljahr 2023/2rachten waren es bei 32.335 Schülern 2.377 (7,4 %) und 2.726 (8,4 %). Im Schuljahr 2024/25 lag die Zahl bei 2.450 (7,5 %) und 3.062 (9,3 %) von 32.770 Schülern. Für das Schuljahr 2025/26 liegen Zahlen für 2.371 und 3.054 Kinder in der Erstförderung vor, die Gesamtzahl der Schüler ist noch nicht veröffentlicht.
Die Verweildauer in Sprachfördergruppen orientiert sich am individuellen Lernfortschritt und soll in der Regel zwei Jahre nicht überschreiten; konkrete Daten zur durchschnittlichen Dauer liegen dem Schulamt nicht vor. Die Schulaufsicht führt aus, dass der Anteil sprachlich nicht ausreichend vorbereiteter Kinder den regulären Unterricht nicht einschränkt, aber zusätzliche Bedarfe begründet. Die Verwaltung gibt an, dass eine belastbare Einschätzung zu langfristigen Auswirkungen auf das Leistungsniveau aufgrund fehlender Zugriffsmöglichkeiten auf Leistungsdaten nicht möglich ist. Zur Förderung von Schulen mit sozialen Herausforderungen werden Maßnahmen wie der Schulsozialindex und das Startchancen-Programm eingesetzt.
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Beratungsfolge
- 24.09.2026zur Kenntnis genommen
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